[Rezension] Dämonicon 1

Rezension von „Dämonicon 1: Das Erwachen“ Darren Shan

Dämonicon 1 ist eine Neuauflage der Reihe. Vor einigen Jahren ist die Reihe in acht einzel Bänden bei Knauer erschienen. Der Pan-Verlag legt die Reihe nun in vier Bänden neu auf. In jedem Band sind zwei der alten enthalten. Dämonicon 1 enthält „Fürst der Schatten“ und „Höllenkind“.

Inhalt

Fürste der Schatten: Grubbs Grady ist ein Teenager, der gerne Streiche spielt. Bei seinem letzten Streich sind seine Eltern ziemlich sauer und seine Schwester sehr aufgelöst. Er bekommt eine ungewöhnliche harte Strafe (1 Monat Hausarrest und Verbote von allem was Spaß macht). Komischerweise wird der Hausarrest frühzeitig aufgelöst, außerdem benehmen sich die anderen recht merkwürdig. An einem Abend wird es zur Tante ausquartiert und wundert sich über die traurigen Mienen der Familie. Deswegen beschließt er sich rauszuschleichen und die Anderen zu suchen. Sie scheinen zu Hause zu sein, als er sie findet sind alle tot. Grausam ermordert von Dämonen, die nun auch hinter ihm her sind. Er entkommt knapp. Keiner glaubt ihm, er ist psychisch ziemlich fertig und kommt nicht mehr klar. Irgendwann besucht ihn sein Onkel Derwisch, der ihm auch glaubt. Deswegen zieht er zu ihm. Dort erfährt er von dem Fluch, der über seine Familie liegt. Seine Schwester war erkankt und deswegen wollte sie einen Handel mit dem Dämon Lord Loss eingehen und haben verloren. Als dann noch ein Verwandert erkrankt gehen Derwisch und Grubbs auch einen Handel mit dem Dämon ein und es kommt zu einem harten Kampf und Grubbs lernt seine Kräfte kennen.

Höllenkind: Kernel sieht sein Leben Lichter, natürlich glaubt ihm das keiner. Deshalb sagt er nichts mehr dazu. Irgendwann stellt er fest, dass er die Lichter zusammen fügen kann und diese ergeben eine Art Fenster. Aus diesem Fenster kommt ein Dämon. Er folgt ihm. Als er zurück ist, hält er seinen kleinen Bruder Art im Arm, kann sich aber an nichts erinnern. Er war einige Tage weg und seine Eltern sehr besorgt. Daraufhin ziehen sie klamm heimlich aus der Stadt in ein kleines verschlafenes Dorf. Ein Jahr später während des Schulunterrichts öffent sich wieder ein Fenster, ein anderer Dämon kommt heraus und entführt Art. Kernel folgt ihm, daraufhin trifft er einen Zauberer und seine Jünger (unter denen auch Derwisch ist). Die auf der Suche nach Teilen einer Waffe gegen die Dämonen sind. Sie reisen gemeinsam und suchen den Dämon. Dabei lernt Kernel die Lichter schneller und besser zu Fenstern zusammen zu setzen. Auch andere Kräft entdeckt er. Nach einer längeren Reise entdecken sie Art in der Burg von Lord Less. Dort decken sie ein unglaubliches Geheimnis auf.

Bewertung

Der Autor beschreibt die Geschichten aus der beiden Hauptpersonen Grubbs und Kernel.Der Leser erfährt nur die Dinge, die die beiden erleben, denken und fühlen. Die Geschichte spielen in der Gegenwart, es lässt sich nicht genau sagen welche Jahre. Der Schreibstil ist klar und strukturiert. Es wird die normale Sprache verwendet ohne ein übermäßige Anzahl an Fremdwörter oder schwer verständlichen Sätzen. Dies macht ein leichtes und flüssiges Lesen möglich. Die Geschichten fesseln von Anfang an und es lässt einen nicht mehr los. Die Spannung baut sich schnell auf und hält einen die ganze Zeit fest. Die Geschichten enden leider dann ziemlich schnell und lassen dann noch ein paar Fragen offen. Die Enden erinnern mich irgendwie an die oft offenen Enden von „Gänsehaut Geschichten“.

Beim Lesen von Höllenkind habe ich mich gefragt, wo der Zusammenhang zwischen den Geschichten ist. Die beiden Jungen kennen sich nicht. Leben auch an verschiedenen Orten. Zu Beginn von Höllenkind taucht kurz Lord Loss auf, aber dann lange nicht mehr. Irgendwann stößt Derwisch als Jünger hinzu. Da merkt man auch schnell, das Höllenkind zeitlich eigentlich vor Fürst der Schatten spielt, da Derwisch hier noh nicht so viel über Lord Loss, außerdem hat er zu diesem Zeitpunkt noch keinen Neffen. Ohne die nachfolgenden Bücher zu kennen habe ich das Gefühl, dass die erste Geschichte als Einführung über Lord Loss diente und Höllenkind, den Grundstein für die zukünftigen Geschichten legt. (Ist aber nur eine Theorie)

Interessant in Fürst der Schatten fand ich auch, dass mal beschrieben wird, wie verstört ein Teenager ist. Wenn seine Familie getötet wird, er Dämonen erblickt und keiner ihm glaubt. In vielen anderen Bücher schluckt der Hauptcharaktär die Tatsachen einfach, dass ist manchmal ein wenig unwirklich. Hier erlebt man das Leid, die Verzweiflung und die Selbstzweifel mit.

In Höllenkind ist die Situation anders, Kernel kennt die Lichter schon lange, lernt nur dazu. Von den Dämonen lässt sich leider nur kurz schrecken. Allerdings ist er plötzlich stolz und selbstbewußt als er seine Kräfte entdeckt und die anderen ihn bestaunen. Auch eine sehr menschliche Reaktion.

Ich finde in beiden Geschichten geben sich für mich unerwartete Handlungen und Ereignisse, die den Spaß beim Lesen an der Geschichte fördern. Es gibt auch viele ekelige und blutige Situationen die ziemlich genau beschrieben werden. Das kann abschreckend wirken, manchmal habe ich mich schon ein wenig geekelt, was aber zeigt wie gut das Buch geschrieben ist.

Fazit

Ein fantastischer, dämonischer Reihenauftakt. Keine Vampire oder liebe „Bösen“ und nicht immer ist alles schön. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Geschichte und welche der Charaktäre „wie“ wieder auftauchen.

Fakten

Autor: Darren Shan
Titel: Dämonicon 1: Das Erwachen
Verlag: PAN
Jahr: 2011
Seiten: 520
ISBN: 978-3-426-28354-7
Preis: 9,99 €uro
Taschenbuch

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich beim
Pan– Verlag

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