[Rezension} Ava und die STADT des schwarzen Engels

Rezension „Ava und die STADT des schwarzen Engels“ von Andreas Dresen

Autor
Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert – von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Und so findet sich in seinen in seinen Kurzgeschichten genauso wie in seinen Debütroman Ava und die STADT des schwarzen Engels eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elemente, klassischer Mythologie und des Alltags. Andreas Dresen arbeitet zur Zeit an dem zweiten Teil der STADT-Saga.

Inhalt

Fahrat ist ein Schwertler, er gehört zu den mystischen und magischen Wesen der Welt. Wie Hexen, Kobolden und Lichtkkobolden. Sie leben unter den normalen Menschen, diese ignorien aber die Existenz dieser übernatürlichen Erscheinungen. Eines Tages folgt Fahrat einem Golem und stößt dabei auf Ava. Einem normalen Menschen, aber sie kann die „Anderen“ sehen. Sie erklärt Fahrat, dass ein schwarzer Engel ihre Zwillinge entführt hat und sie zwölf Monate in der Psychatrie war. Der schwarze Engel ist die Vizekanzler der STADT. Sie regieren die Stadt der „Anderen“ und  dadurch auch die der normalen Menschen. Außerhalb der Stadt ist es gefährlich, deswegen ist sie durch magische Mauern geschützt. Ava und Fahrat  geraten in die Intrigen des Vizekanzlers und werden gejagt. Sie stoßen auf eine Prohezeihung und Geheimnisse, die nach und nach das große Ganze aufdecken.

Bewertung

Die Geschichte wird immer aus der Ich-Perspektive eines Charakters beschrieben. Meist ist es Fahrat oder Ava, doch auch Baddha, die Hexe, des Kanzlers, des Vizekanzlers oder des Gottes der STADT. Aufgrund der ganzen technischen Möglichkeiten ist es eine Gegenwartsgeschichte in einer fiktiven Welt. Der Schreibstil ist klar und flüssig und ermöglicht ein schnelles Leben.

Man kann aber beim Lesen merken, dass der Autor meist Kurzgeschichten schreibt. Die einzelnen Kapitel sind kurz und es passiert viel in den einzelnen Kapiteln. Spannung ist von Anfang bis zum offenen Ende garantiert. Einge Geschenhisse passieren so schnell, dass man gar nicht merkt. Das es schon ein wichtiges Ereignis war.

Leider wird nicht tiefer in die Gefühlswelt der einzelen Personen eingegangen. Man erfährt nur oberflächlich etwas über die Gedanken der Personen, tiefergehende Gedanken bleiben verborgen.
Zu Beginn der Geschichte hatte ich das Gefühl bei Fahrat und Ava handelt es sich um Jugendliche, aber im Laufe der Geschichte bekam ich das Gefühl, dass sie doch ein wenig ältern sein müssen aufgrund ihrer Lebensumstände. Obwohl ein genaues Alter nicht genannt wird.

Fahrat und Ava wachsen über ihre Grenzen hinaus. Fahrat muss erkenne, dass die magische STADT-Grenze nicht nur als Schutz dient, sondern auch Angst schüren soll. Er hat seiner Regierung geglaubt, dass es hinter den Grenzen das GRAUEN lauert. Irgendwas ist da, aber vielleicht nicht so extrem wie propragiert.

Ava lernt sich selbst kennen, aber auch die magische Welt, die ihr lange nicht bekannt war. Sie wusste nicht was neben ihrer Welt noch existiert. Auch erfährt sie endlich wer ihr leibhaftiger Vater ist.

Fazit

Ein spannender Roman, mit Kurzgeschichtencharakter. Als schöne Lektüre für nebenbei.

Fakten

Autor: Andreas Dresen
Titel: Ava und die STADT des schwarzen Engels
Verlag: Acabus
Jahr: 2011
ISBN: 978-3-868282-002-3
Seiten: 196
Preis: 12,90
Taschenbuch

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Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich beim
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