[Rezension] Zwei im Sinn

Rezension „Zwei im Sinn“ von Bettina Steinbauer

Inhalt

Klara lebt getrennt von ihrem Mann, sie haben drei gemeinsame Kinder und sie ist berufstätig. Auf einem der vielen Kongresse, an denen sie über die Firma mitarbeitet, lernt sie den Physik Professor Arthur kennen. Arthur ist verheiratet und hat vier Kinder. Bei einem weiteren geschäftlichen Termin sehen sie sich wieder. Klara ist beeindruckt von seiner Schlagfertigkeit und Wordgewandheit. Sie gehen gemeinsam aus und es kommt zum ersten Kuss. In unregelmäßigen Abständen treffen sich die beiden wieder. Aber am Ende kommt es doch so, wie es wahrscheinlich kommen musste…

Bewertung

In letzter Zeit habe ich viele Jugendbüch gelesen und dort dominiert doch eher eine einfach Sprache. Gleich in den ersten Sätzen habe ich gemerkt, „ja dies ist ein Buch für Erwachsene“ es gibt viele kleine versteckte Anspielung, manchmal auch Große, die zumindest ich nicht sofort verstanden habe. Dennoch ist der Schreibtsil der Autorin strukturiert und verständlich. Manchmal muss man halt etwas mehr überlegen.

„Zwei in Sinn“ spielt in der Gegenwart, Klara lebt im heutigen Berlin. Die ganze Geschichte wird auch aus der Ich-Perspektive von Klara geschrieben, wir kennen somit ihre Gedanken und Gefühle.

Könnten Spoiler enthalten sein. Anfang … Klara ist eine starke Frau, die auch ohne ihren Mann die Kinder großziehen kann und ein gutes Leben führt. Irgendwann tritt Arthur hinzu. Anfangs erhellt er nun zwischendurch ihren Alltag, doch nach und nach ändert sich dies bei Klara. Arthur bekommt für sie eine immer wichtigere Bedeutung. Doch dann fangen auch langsam die Schwierigkeiten an, mit seiner schlagfertigen und provokativen Art bringt er sie in Verlegenheit. Sie kann ihn nicht immer verstehen, weiß nicht was er fühlt. Sie entwickelt sich zum verliebten Teenager, der nur noch auf eine Nachricht von ihrem Liebsten träumt. Dadurch fällt sie auch oft sehr tief. Denn eine Lebensbeziehung wird es zwischen ihnen nie geben. Nach der Erkenntnis, nicht immer warten zu wollen, macht sie Urlaub mit ihren Kindern und ist am Ende wieder am Anfang. Sie liebt ihn.

Es gibt insgesamt viele auf und ab’s für Klara, die meist aus unbefriedigten Erwartungen resultieren. Ich als Frau konnte gut mit ihr mitfühlen. Wie sie auf das nächste Treffen hofft und dann muss er es ausfallen lassen. Wie sie sich nach Nähe sehnt und er seine Gefühle nicht zweigen kann.

Am Ende muss sie doch erkennen um sich selbst zu schützen, darf sie ihn zwar lieben, aber nichts erwarten. Und so ist es besser sich nicht mehr zu sehen. …. Ende

Ich konnte aus der Geschichte nicht erkennen wie lange genau sich die beiden getroffen haben. Die einzelnen Kapitel folgten keiner genauen Zeitangabe. Mal war sie hier und im nächsten Kapitel mindestens ein paar Tage später woanderers. Diese Gedanke nervte mich im Kopf manchmal, wie lange sind sie nun zusammen? etc.

Arthur bleibt für mich und ich denke auch für Klara oft undurchsichtig, wieso, weshalb, warum tut er das, was er eben macht.

Letzter Satz: Des Menschen Engel ist die Zeit.

Fazit

Ein Gegenwartsroman mit einer Liebe, die nicht versucht die anderen zu verbiegen um ein Zusammenleben zu erzwingen. Aber auch einer Liebe, die kein Happy End finden kann. Es gibt in diesem Buch keine Spannungsbogen, wie man sie aus Abenteuerromanen und ähnlichen kennt. Denn dies ist das Leben. Ein auf und ab der Gefühle.

Eine Bewertung fällt mir schwer. Weil ich auch nicht weiß womit ich dieses Buch vergleichen soll. Ich habe es gerne gelesen, aber wieder gemerkt, dass ich doch nicht der Leser für Gegenwartsliteratur bin.

Fakten

Autor: Bettina Steinbauer
Titel: Zwei im Sinn
Verlag: Solibro
Jahr: 2008
Seiten: 256
ISBN: 978-3-932927-40-9
Preis: 19,90 €uro
Hardcover

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar Solibro

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