[Rezension] Pech und Schwefel

Rezension „Pech und Schwefel“ von Annette Eickert

Dieses Buch habe ich zur Rezension bei Literaturfee gewonnen. Das Buch kam letzte Woche an und ich habe/hatte eine Frist von vier Wochen um es zu lesen und zu rezensieren. Gestern hab ich mir gedacht, ich fang mal an zu lesen. Da dann auch noch meine Abendplanung ausgefallen ist, hatte ich genügend Zeit um das Buch dann auch gleich durchzulesen.

 

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Inhalt

Die Zwillingsbrüder Ronor und Nomarac verlieren bei dem schrecklichen Chaos ihre Eltern. Bei dem Aufstand wird ihr Haus niedergebrannt. Vor lauter Furcht verstecken sich die beiden achtjährigen Jungen, später im Dorf ist keiner bereit, den Jungen zu glauben, dass sie die Söhne des Hohepriesters sind. So beginnt für sie ein anderes Leben mit Entbehrungen, Gewalt, Hunger und Trauer. Aus bösen Hintergedanken nimmt Yaentas, der Besitzer eines Freudenhauses, die beiden auf. Der Prostituierten Liehshy ist es zu verdanken, dass sie in den nächsten Jahren ein gutes Leben führen können. Doch dann müssen sie auch von ihr fliehen und planen ihren Onkel zu suchen, um ihm zu erzählen wer sie sind, doch es kommt alles anders …

Bewertung

Die Geschichte um die beiden Brüder spielt in einer Fantasywelt, dem Land Zanthera. Vieles erinnert an das Mittelalter. Pferde als Transportmittel, einfach Leute, einfach Arbeit, Stadtwachen und ein Hohepriester. Aus einer beobachtenden Postition heraus wird aus der dritten Person über die Geschehnisse berichtet. Der Blickwinkel wechselt von einer zur anderen Person, dabei sind einige Gedanken und Gefühle dieser Personen bekannt.

Der Schreibstil der Autorin ist klar und schnörkellos, dies macht ein flüssiges Lesen problemlos möglich. Der Wechsel zwischen Dialogen und beschreibenen Aspekten ist harmonisch und fördert das Lesevergnügen.

Die Zwillingsbrüder sind sehr sympatisch, man fühlt beim Lesen mit ihnen und auf ein gutes Ende. Verwirrend war ein wenig das Alter, der Raukarii.

„Das Volk der Raukarii lebt im Land Leven’rauka. Von Nicht-Raukarii werden sie auch gerne als Düsteralben bezeichnet, was in diesem Fällen als Schimpfwort angesehen wird. Alle Raukarii besitzen spitze Ohren, rot leuchtendes Haar, bernsteinfarbene Augen und bräunliche Haut. Ihr Körperbau ist meist durchtrainiert und agil.“ Aus dem Glossar

Sie können wohl einige tausend Jahre alt werden. So um die 500 Jahre entspricht Anfang / Mitte Dreißig. Und doch wirkt vieles in dem Buch nach Menschenzeit gerechnet. Auch fand ich viele der Namen, zwar fantasievoll, aber ich kann sie nie im Leben aussprechen.

Das Buch war durchweg spannend, obwohl ich oft auf den letzten Seiten das Gefühl hatte, „so dass ist jetzt das Ende“ und dann kam noch ein Kapitel und noch eins. Irgendwann mal musste ich mal nachschauen, wie viele Seiten ich noch vor mir habe. Hier war die Art des Schreibens schlecht gewählt.

Auch fehlte mir ein wenig das „Magische“ in dem Buch. Natürlich die Ereignisse passierten in einer Fantasywelt, aber in den ersten 150 Seiten, war von Magie nicht viel zu lesen. Das beduetet nicht, dass die Geschichte schlecht ist, aber ich hätte mir die Zauberei früher gewünscht nicht erst in den Schlussseiten.

Positiv anzumerken ist auch die Karte und das Glossar.

Fazit

Ein spannender Roman, über das Schicksal der Zwillingsbrüder Ronor und Nomarac. Mit einem Happy End, aber der Möglichkeit die Geschichte weiterzuerzählen, was ich mir fast schon wünsche, auch wünsche ich mir mehr Magie. Fakten

Fakten

Autor: Annette Eickert
Titel: Pech und Schwefel
Verlag: NOEL-Verlag
Jahr: 2010
Seiten: 246
ISBN: 978-3-940209-54-2
Preis: 16,90 €uro
Taschenbuch

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