[Rezension] Yelena und die Magierin des Südens

Rezension „Yelena und die Magierin des Südens“ von Maria V. Snyder

Yelena IInhalt

Yelena ist wegen Mordes zum Tode durch den Strick verurteilt. Am Tag ihrer Hinrichtung wird sie Valek vorgeführt, dem Sicherheitsberater des Commandanten. Dieser bietet ihr einen Handel an, wenn sie zur neuen Vorkosterin des Commandanten wird, wird sie nicht hingerichtet. Um eine Flucht von ihr zu verhindern vergiftet Valek Yelena und nur durch die morgendliche Dosis Gegengift bleibt sie am Leben. Doch nicht nur das Gift und die Vorkostung gefähren ihr Leben. Ihr ehemaliger General trachtet noch immer nach ihrem Leben, da sie seinen Sohn ermordet hat. Viele gefährliche Situationen warten auf Yelena.

Struktur und Stil

Die Geschichte um Yelena findet in einer Fantasywelt der Autorin statt, das Leben dort ähnelt in vielen Punkten dem Leben im Mittelalter. Burgen und Regenten, gestürzte Könige, Dienerschaft und Knetschaft. Der Leser erfährt die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive von Yelena, somit sind all ihre Gedanken und Gefühle stets bekannt.
Der Schreibstil der Autorin (der Übersetzer) ist klar und flüssig. Die Geschichte verliert sich nicht in Details, mangeld aber auch nicht an Beschreibungen.
Ein hoher Spannungsbogen ist von Anfang an gegeben und steigert sich eigentlich nur noch. Gleich zu Beginn hängen Yelenas Gedanken in der Vergangenheit und man bekommt einen kurzen Einblick, wie es ihr bei ihren vorherigen General erging.Viele kleine Geschehnisse halten diesen Spannungsbogen.

Yelena ist eine Frau mit einer starken Willenskraft aber wenig Selbstvertrauen. Im Laufe der Geschehnisse enztwickelt sie aber dieses Selbstvertrauen. Sie lernt auch wieder Freundschaften zu schließen und viel über sich selbst.
Valek traut fast niemanden und einer Mörderin erst recht nicht. Aber mit der Zeit erkennt er, dass mehr in ihr steckt.

Bewertung

Beim Lesen musste ich immer wieder an die Geschichte von Sonea aus der Gilde der schwarzen Magier von Trudi Canavan denken. Die Geschichten ähneln sich sehr, nicht im Inhalt selbst, auch wenn es in beiden um Magie geht. Es gibt keine konkreten Anhaltspunkte, die sich ähnlich, aber irgendwas ist da. Gleichzeitig erinnert mich die Story auch noch an eine andere Geschichte, aber ich kann mich nicht genau erinnern an welches. :)
Die Magie taucht zwar erst im letzten Drittel „so richtig“ auf, aber das schadet nicht.

Die ein oder anderen Ereignisse waren durchaus vorhersehbar, aber das hat der Geschichte, die Spannung nicht genommen. Ich hab das Buch in eins verschlungen und war sehr fasziniert. Ich freue mich auf die nächsten beide Teile (die noch organisiert werden müssen)

Fazit

Eine sehr unterhaltsame Fantasystory, die sehr mittelalterlich angehaucht ist und durch tolle Charkatäre besticht. Ich kann dieses Buch (diese Trilogie) jedem nur wärmsten empfehlen. Sollte euch die Gilde der schwarzen Magier gefallen haben, wird es Yelena auf jeden Fall auch.

Autorin: Maria V. Snyder
Titel: Yelena und die Magierin des Südens
Verlag: Mira Taschbuchverlag
Jahr: 2011
Seiten: 444
Preis: 7,95 €uro
ISBN: 978-3-89941-824-8
Taschenbuch

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Mein Dank für dieses super tolle Rezensionsexemplar geht an den Mira_LogoVerlag.

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