[Rezension] Ronar

Rezension „Ronar“ von Anke Höhl-Kayser

RonarInhalt

Ronar ist der Ziehsohn des Schmiedes. So ganz zu Hause gefühlt hat er sich bei ihnen nie. Aber sie waren halt seine Ersatzfamilie. Eines Tages kommen merkwürdige Soldaten in ihr Dorf und entführen seine Ziehschwester. Ronar hat so das Gefühl ihr folgen zu müssen um sie zu retten. Auf dieser Reise bekommt er Begleitung von einem Fremden. Auf der Burg der Soldaten angekommen, muss er Geheimnise erfahren, welches seine Welt für immer verändern wird? Aber wird er damit zurecht kommen?

Bewertung

Die Autorin hat eine Fantasiewelt geschaffen, die, wie so viele Fantasyromane, dem Mittelalter ähneln. Ronar und seine Familie leben in einem einfachen Dorf.

Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht von Ronar. Seine Gedanken und Gefühlen erfährt der Leser, aber doch eher oberflächlich, es werden auch nicht immer alle Gedankengänge widergegeben. Mir persönlich fehlt ein wenig mehr Tiefe um sich auch richtig in den Hauptcharaktere hineinversetzen zu können. Ich hatte doch die meiste Zeit das Gefühl ein wenig aussenvor zu sein. Dadurch ist man natürlich auch neutraler, schaut sich das ganze Geschehen aus einer kleinen Entfernung an.

Ronar scheint ein ganz normaler Junge zu sein. Eher etwas ruhig, vom Körpberbau eher schlacksig. Mit den Tieren versteht er sich meist sehr gut, dafür wird er aber auch von den anderen gehänselt. Leider weiß er gar nicht wer seine Eltern sind und er träumt immer wieder davon, das sie ihn zu sich holen. Später beeindruckt er durch sein Können, aber irgendwie fliegt ihm alles zu, hier und da ein Misserfolg würde vieles doch realistischer machen.

Das Buch hat aber eine ganz klare Botschaft, dies wird von der Autorin auch so beworben. Es zeigt den Konflikt zwischen dem richtigen und falschen Weg zu wählen. Ich finde schon, dass sich dieser Konflikt zeigt, aber dann doch recht schnell und oberflächlich entscheiden wird. Insgesamt ist die Hinführung zu diesem Konflikt lang und plötzlich ist alles ganz schnell klar.

Anfangs gab es auch eindeutig die schwarze und die weiße Seite, später gab es auch grau, was doch noch eher die Realität widerspiegelt.

Es gab viele spannende Wendungen und sehr unerwartete Ereignisse, ein, zwei Dinge ließen sich aber auch erahnen, somit eine schöne Mischung.

Fazit

Insgesamt gefällt mir der Roman von Anke Höhl-Kayser ganz gut. Nur die gewisse Distanz zu Ronar hat es mir etwas schwerer gemacht so richtig in das Buch zu versinken. Dennoch habe ich es sehr gerne gelesen. Und wer ein Buch mit einer klaren Botschaft für die „richtigen“ Entscheidungen mag, ist hier genau richtig. In den ein oder anderen Punkten hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht.

Autorin: Anke Höhl-Kayser
Titel: Ronar
Verlag: Books of Demand
Jahr: 2009
Seiten: 256
Preis: 16,80 €uro
ISBN: 978-3-837052602
Taschenbuch

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Ich danke der Autorin, Anke Höhl-Kayser, ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.

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