[Rezension] Oksa Pollock – Die Entschwundenen

Rezension „Oksa Pollock – Die Entschwundenen“ von Anne Plichota und Cendrine Wolf

Da dies bereits der zweite Band der Oksa Pollock – Reihe ist, seien alle gewarnt, dass Spoiler enthalten sein können, wenn der erste Band noch nicht bekannt ist. Die Rezension zum ersten Band findet ihr hier.

Oksa Pollock. Die EntschwundenenInhalt

Gus, Oksas bester Freund, ist plötzlich verschwunden. Bis die Rette-sich-wer-kann herausfinden, dass er eingemäldert wurde und in einem Gemälde herumirrt. Um ihn zu retten lassen sich Oksa und einige Rette-sich-wer-kann ebenfalls eingemäldern. Werden sie es schaffen Gus zu finden und auch einen Ausweg aus dem Gemälde zu finden. Gleichzeitig müssen die restlichen Rette-sich-wer-kann das Gemälde beschützen, denn die Treubrüchigen wollen es an sich nehmen, doch leider können sie nicht alles und jeden beschützen.

Bewertung

In meiner letzten Rezension habe ich gesagt irgendwas fehlt mir noch. Dieses Gefühl habe ich dieses mal nicht. Die Geschichte ist voll Spannung und Abwechslungsreich, es geschehen viele fantasische unvorhersehbare Dinge. Oksa ist leider noch immer keine sympatische Hauptfigur, sie nimmt sich aber dieses Mal viel mehr zurück, sie wirkt schon erwachsener, aber man sollte auch nicht vergessen, dass sie erst 13 Jahre alt ist. Da dieses Mal nicht der Augenmerk auf sie gerichtet worden ist, sondern auch auf ihre Freunde, fällt ihre perfekte Art im Umgang mit ihren Kräfte gar nicht so auf. Dafür dürfen wir Zoey und Gus viel näher kommen. Denn die Geschehnisse werden dieses Mal aus vielen Blickwinkeln beleuchtet (Oksa, Gus, Zoey, Dragomir, Pavel, Tugdual).

Gus hat noch immer ein sehr geringes Selbstwertgefühl und ist der einzige Mensch aus von Da-Draußen in der Gruppe. Das nagt sehr an ihm, er findet sich selbst als Last. Dabei ist es seine Freundschaft die Oksa unterstützt und auch seine Auffassungsgabe, die den Rette-sich-wer-kann hilft.

Zoey ist ein sehr stilles und insich gekehrtes Mädchen. Sie weiß nicht, wo sie zugehörig ist. Noch immer erstaunt sie die Freundlichkeit der Pollocks. Doch was ist stärker Familienbande oder Freundschaft?

Meine größten Schwierigkeiten haben ich mit dem Schreibstil und den ganzen erfundenen Wörter oder die merkwürdige Zusammensetzung. Ich stolpere immer über „Rette-sich-wer-kann“, „Da-Drinnen“, „Da-Draußen“, „Herz-Erforsch“. Auch die merkwürdige Sprache der Plemplems oder der anderen Wesen finde ich eher hinderlich im Lesefluss als förderlich für die Geschichte.

„Der Tintendrache ist sichtbar. Jedoch erfährt die Zeichnung die Bewegung. Der Tintendrache bemächtigt sich des Rückens, aber auch des Herzens und jeder Faser des Vaters der Jungen Huldvollen. Der Tintendrache erfährt glühende Lebendigkeit, er ist belebt von dem Wunsch, sich von seinem Herrn zu befreien und ihm die Gabe seiner Kraft zu schenken.“

Und leider leider, finden sie noch immer nicht den Weg nach Edefia und das sehr offene Ende ist ja doch auch immer ärgerlich. Ich mag keine Cliffhänger. Und ich würde gerne wissen, ob die Rette-sich-wer-kann nach Edefia finden und wie es da wohl aussieht.

Achtung Spoiler: Damit gar nicht erst die Gefahr des zufälligen Lesens besteht, mache ich es wie Sabine von büchersüchtig, bitte makieren zum Lesen.

Und leider gibt es auch dieses Mal Tote und das auch auf der Seite der Rette-sich-wer-kann, was ich sehr traurig fand. Vorallem weil jemand starb, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Spoiler Ende

Fazit

Band 2 von Oksa Pollock schlägt den ersten Band. Es geschieht richtig was, es gibt einen roten Faden. Für mich ist nur der Schreibstil wirklich schwierig und nimmt mir ein wenig die Leselust. Deswegen kann ich leider keine 5 Sterne Goldversion vergeben.

Autorinnen: Anne Plichota und Cendrine Wolf
Titel: Oksa Pollock – Die Entschwundenen
Verlag: Oetinger
Jahr: 2011
Seiten: 460
Preis: 18, 95 €uro
ISBN: 978-3-7891-4503-2
Hardcover

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Ich danke dem Verlagsgruppe Oetinger Oetinger Verlag sehr herzlich für das Rezensionsexemplar!

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