[Rezension] Feuer und Glas – Der Pakt

Rezension „Feuer und Glas – Der Pakt“ von Brigitte Riebe

Brigitte  Riebe - Feuer und Glas. Der Pakt
Autorin: Brigitte Riebe
Titel: Feuer und Glas – Der Pakt
Jahr: 2012
Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 384
Reihe: glaub wohl
Preis:  16,99 €uro
ISBN: 978-3453267381
Hardcover mit Schutzumschlag
 

Inhalt

Millas Vater ist vor fünf Jahren verschwunden, jedes mal wenn ein Handelsschiff in Venedig einläuft hofft sie, dass er mit aussteigt. Dieses Mal trifft sie auf einen Junge, Marco, der ihrem Vater auf dem ersten Blick sehr ähnlich sieht. Beide treffen hier ebenfalls auf den Gondoliere Luca, der auf Milla wie ein Prinz wirkt. Später trifft sie ihn wieder, ihn scheint ein Geheimnis zu umgeben. Sie kann ich nicht vergessen. Sie kommen sich näher und müssen erkennen, dass nur beide zusammen in der Lage sind Venedig zu retten.

Umgebung

Die Geschichte spielt im Jahr 1509 in Venedig, eingebetet in der tatsächlich geschehenen Geschichte erzählt die Autorin die fantastische Geschichte von Milla und Luca. Aus der Sicht von Milla und Marco erfährt der Leser alle Ereignisse.

Personen

Milla ist 16 Jahre alt und vermisst sehr ihr altes Leben mit ihrem Vater und ihrer Mutter. Sie gehören zu den Feuerleuten. Mutter und Tochter wohnen seit dem verschwinden des Vaters bei seiner Schwester und helfen ihr in der Gaststätte. Zu Luca fühlt sie sich hingezogen, kann das aber noch nicht ganz nachvollziehen.

Luca wirkt sehr würdevoll. Er gilt als geheimer Anführer der Wasserleute. Anfangs kann er Milla nicht gut ausstehen, da sie eine von den Feuerleuten ist und nur ein Pakt dafür sorgt, dass Frieden herrscht. Doch auch er entwickelt Gefühle für sie.

Marco anfangs schien es, als wolle er Milla vor den Wasserleuten schützen. Doch später bringt er sie unwissentlich in Gefahr und dann rettet er sie wieder.

Bewertung

Die Geschichte war durchaus fesselnd, ich habe es kaum aus der Hand gelegt. Aber es wirkte alles noch sehr oberflächlich. Ein bisschen erinnert der Konflikt der Feuer- und Wasserleute an Romeo und Julia. Mir fehlte noch die Zerissenheit von Milla, sie hat beiden Seiten nicht recht getraut. Aber mir fehlte noch mehr das Gefühl von Loyalität und Verrat, dass sie verspürt, wenn sie sich an die Wasserleute wendet. Anfangs zog sich die Geschicht auch etwas hin, es dauert länger, bis wirklich Erklärungen zu den beiden Gruppen und deren Zusammenhänge kamen. Dann zum Schluss hin ging alles sehr schnell und alles war mir dann leider auch nicht ganz klar. Die Idee der beiden so unterschiedlichen Gruppen, die aber nur gemeinsam stark ist, finde ich sehr schön. Die Liebesgeschichte nimmt auch nicht das ganze Buch ein, was wirklich mal abwechslungsreich ist. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

Cover

Das Cover zeigt ein rothaariges Mädchen, dies könnte durchaus Milla sein. Passend zum rot wurde ein heller grün Tün gewählt. Sieht nett aus, ist aber unter den ganzen Gesichtscovern auch nichts besonderes.

Fazit

Ein schönes Jugendbuch für zwischendurch. Tolle Idee, gut zu lesen, aber es fehlt noch der Tiefgang.

Im Rahmen der Wanderbuchaktion von his + her books habe ich das Buch lesen und mich natürlich auch riesig darüber gefreut. 🙂

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