[Rezension] Tinker

Rezension „Tinker“ von Wen Spencer

 
Tinker: RomanAutorin: Wen Spencer
Titel: Tinker
Jahr: 2010
Verlag: Heyne
Seiten:  608
Preis:  9,99 €uro
ISBN: 978-3453527805
Taschenbuch

Inhalt

Tinker lebt in Pittsburgh, aber dieses liegt nicht mehr auf der Erde, sondern wurde durch ein Dimensionstor in die Elfenwelt transportiert. Alle 28 Tage ist Abschalttag und Pittsburgh kehrt für 24h zur Erde zurück. An einem solchen Abschalttag befindet sich Tinker auf ihrem Schrottplatz als ein Elf von Wargen (hochgefährlichen und hochgezüchtete Magie-Hunde) gejagt wird. Sie kann ihn retten, aber er ist schwer verletzt. Und es ist nicht irgendein Elf, nein es ist Windwolf der Vizekönig. Aber wie soll sie ihn 24h lang ohne Magie am Leben erhalten. Eine rasante und verworrene Geschichte beginnt.

Umgebung

Die Geschichte spielt hauptsächlich in ELfenheim bzw. Pittsburg in einer anderen Dimension in der Gegenwart (wahrscheinlich vor einigen Jahren). Ein Er-Erzähler erzählt die Geschichte aus Tinkers Sicht und kennt dabei ihre Gedanken und Gefühle. Der Schreibstil der Autorin ist etwas anders als in anderen Fantasyromanen, soll heißen, es werde einige physikalische und politische Eigenschafte erklärt und immer wieder in der Geschichte verwendet, die schon komplexer sind und nicht immer sofort verstanden werden. Sonst lässt sich der Text sehr flüssig lesen und wird nicht von zu detaillierten Beschreibungen gebremst.

Personen

Tinker, ist gerade volljährig und ein Genie, ihr Großvater hat sie aus Genen, sehr intelliegenter, aber auch schon toter Menschen erschaffen. Sie ist eher etwas klein geraten. Lässt dies aber durch ihr Selbstbewusstsein, ihrem Mut und ihrer Intelligenz vergessen. Sie interssiert sich hauptsächlich auf ihrer Erfindungen und ihrer Arbeit und weiß auch nach 18 Jahren wenig über die elfischen Gepflogenheiten, was sie oftmals in schwierige Situationen bringt.

Windwolf bleibt immer undurchschaubar, nur hier und da sind seine Gefühle zu erkennen.

Bewertung

Die Geschichte beginnt gleich mit dem Kampf um Windwolf. Neben bei wird alles über die unterschiedlichen Dimensionen und die Abschaltung erzählt. Ich dachte nur okay, da kommst du nie rein. Das wurde später wirklich besser, mit jeder Seite wurde man vertrauter mit der Welt. Alle Erklärungen zur Quantenphysik habe ich auch nicht verstanden, obwohl oft versucht wurde, dies auch einfacher zu erklären. Die Idee mit den Dimensionen, der Magie, der Techniker und Tinker in der Mitte, ist wirklich sehr schön. Und am Ende war ich wirklich enttäuscht, dass dieses Buch ein Einzelband ist. Ich hätte gerne gewusst, was Tinker noch so erlebt.

Cover

Ich fand das Cover schon immer sehr schön, auch eines der Gründe warum ich mir das Buch gekauft habe. Nur leider musste ich beim Lesen feststellen, dass die Frau auf dem Buch leuchtend blaue Augen hat und Tinker hat eher braune. Aber sonst gefällt mir das Cover noch immer gut. Ein Frau lugt zwischen einen Türspalt hindurch. Eine schöne Anspielung auf die Dimensionstore.

Fazit

Eine sehr schöne aber auch sehr komplexe Geschichte, in die man sich erst einmal hinein finden muss. Aber dann lässt sie einen auch nicht mehr los.

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