[Rezension] Schöne Aussicht Nr. 16

Rezension „Schöne Aussicht Nr. 16“ von Michael Dangl

 

Autor: Michael Dangl

Titel: Schöne Aussicht Nr. 16
Jahr: 2012
Verlag: Braumüller Literaturverlag
Seiten: 199
Preis: 19,90 €uro
ISBN: 978-3992000715
Hardcover mit Schutzumschlag

Inhalt

Josef sitzt jedem Tag bei gutem Wetter auf einer Parkbank an einem See, die etwas abseits steht. Er liest viele Bücher, unter anderem Schopenhauer, mit dem er sich sehr verbunden fühlt. Eines Tages setzt sich eine Dame, Elisabeth, dazu um das auf der anderen Seite des Sees liegende Café zu beobachten. Regelmäßig kommt sie nun wieder und stört Josef bei seiner Einsamkeit.

Bewertung

Anfangs war mir nicht ganz klar, wer den nun der Beobachter ist und woher dieser die Gedankengänge kennt. Doch im Nachwort wird es deutlicher. Der Autor schreibt hier seine eigene Geschichte und um etwas Abstand zu gewinnen erzählt er diese aus einer beobachtenden Perspektive. Jedes Kapitel beginnt sehr allgemein und widmet sich seiner eigenen Thematik, Plätze, Gewohnheit, Klima etc. Der Autor beschreibt zu erst, ganz allgemein, wie sich die Menschen in der Stadt benehmen, wie sie sich im Park benehmen und dann gelangt er zu den Ereignissen der Protagonisten, die immer zum Thema des Kapitels passen. Der Autor nimmt den Leser auf eine Reise mit, eine Reise bei der sich zwei völlig fremde Menschen näher kommen, wie aus Genervtheit Sympathie wird. Aber das Leben, wäre nicht das Leben, wenn es sich nicht anders verhalten würde, als man plant. Josef ist eher ein zurückgezogener Mensch und hat sich mit seiner Einsamkeit arrangiert, dabei geholfen haben ihm die Theorien von Schopenhauer. Der Glück für eine Illusion hielt und vieles sehr pessimistisch gesehen hat. Ganz anders ist hier Elisabeth, sie strotzt vor Leben und möchte sich einfach noch nicht zufrieden geben, dass sie alleine bleiben soll, nur weil ihr geliebter Mann gestorben ist. Sie oft noch einmal auf das Glück jemanden kennen zu lernen.

Fazit

Ein sehr ansprechendes Buch, wobei mich die Beschreibung des Ortes und der Menschen dort, manchmal ein wenig gelangweilt hat, mir persönlich war es zu langatmig. Ganz im Gegensatz zu den Szenen mit Josef und Elisabeth, diese waren sehr unterhaltsam und lasen sich einfach wunderbar.

Dieses Buch habe ich für Das Buch-Magazin gelesen.

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