[Rezension] Mehr als das

Autor: Patrick Ness
Titel: Mehr als das
Verlag: cbtJahr: 2014
Seiten: 512
Reihe: nein
Preis: 17,99 €uro
ISBN: 978-3570162736
Hardcover

Inhalt (Klapptext)

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und verlassen in seinen letzten Minuten. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, verletzt und durstig, aber lebendig. Wie kann das sein? Und an was für einem seltsamen, verlassenen Ort befindet er sich? Während er versucht zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, regt sich Hoffnung bei dem Jungen. Ist das vielleicht doch noch nicht das Ende? Bietet dieses Leben vielleicht doch mehr als das?

Meine Meinung

„Hier ist ein Junge. Er ertrinkt.“ So beginnt der neusten Roman von Patrick Ness. Aus der beobachtenden Perspektive erlebte ich den Todeskampf eines Jugendlichen mit. Aber auch sein Erwachen in einer fremden und doch bekannten Welt. Der Ort, an dem er erwacht, erkennt er aus seiner Vergangenheit, seine Familie ist von hier weggegangen um schrecklichen Erlebnisse hinter sich zu lassen. Dennoch ist vieles anders, die Welt ist still, alles wird durch eine Staubschicht bedeckt, in seinem alten Haus sind noch alle Gegenstände, dabei wurde einiges beim Umzug mit genommen und er ist ganz allein.

Die Geschichte wirft von Anfang Fragen auf, um was für eine Welt handelt es sich, ist es wie der Junge vermutet die Hölle, eine Alienentführung, ein wissenschaftliches Experiment oder etwas ganz anderes. Der Autor ließ sich viel Zeit um die Geheimnisse allmählich zu lüften, sodass ich während des Lesen spekulierte was die Wahrheit sein könnte.

Abwechselnd erlebte ich wie der Junge sich in dieser Welt durchschlägt und nachts von seiner Vergangenheit träumt. Dabei wirkte die Gegenwart distanziert, die Träumen dagegen wirken viel emotionaler. Durch die Träume erinnert er sich wieder an sein Leben und auch an seinen Namen.

Insgesamt ist die Stimmung sehr düster und melancholisch. Die Geschichte dreht sich um Schuldgefühle, Freundschaft, Liebe, sexuelle Orientierung und Erkenntnisse.

Fazit

Für mich war es ein sehr spannender und ein sehr trauriger Roman. Mit einem teilweise offenen, aber dennoch einem passenden Ende. Der Autor schafft es, dass der Leser am Ende erkennen kann, dass das Leben nicht immer glücklich und schmerzfrei verläuft, aber wir uns glücklich schätzen können zu leben.

Es ist schwierig dieses Buch zu beschreiben, da ich nicht zu viel verraten möchte. Jede Entwicklung in diesem Buch sollte jeder Leser für sich entdecken.

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