[Schreibzeit] Ungewissheit

Bine von was eigenes hat die Idee der Schreibzeit ins Leben gerufen. Jeden Monat gibt sie ein Thema, welches sie selber beschäftigt vor und jeder kann – in einem eigenen Beitrag – dazu seine Meinung schreiben.
Im Januar geht es um die eigene Stimmung, Gemütslage rund um den Jahreswechsel.

Einen kleinen Ausblick Richtung 2015 habt ihr von mir bereits bei meinem Jahresrückblick erhalten. Aber wie ist meine Stimmung.
Das neue Jahr ist angekommen, zumindest der Alltag ist wieder da. Dieses Mal ging es bei mir schnell, bereits am 02.01. hatte ich meinen Arbeitstag, dieser war natürlich sehr ruhig. Aber die Routine war wieder da. Halb fünf aufstehen, kurz vor sechs in den Zug, ab sieben (wenn die Bahn mitspielt) im Büro. So endete das alte Jahr und das neue beginnt, einzige offensichtliche Neuerung ist die 5 am Ende der Jahreszahl. An die muss ich mich noch ein wenig gewöhnen. Aber das kommt mit der Zeit. Ich neige zum Jahreswechsel meist zu einer traurigen Stimmung. Bei uns liegt selten Schnee, daher wirkt alles nur grau in grau. Bei einem früh morgendlichen Foto-Spaziergang (am letzten Sonntag) war es gar nicht so einfach etwas Abwechslung in die Bilder zu bringen, da es so einheitlich wirkt.

Darüberhinaus ist dieses Jahr so ungewiss. Also zumindest meins. Ich bin gerne mal spontan, auch unverhoffte Entwicklungen bringen Spaß. Aber im Hintergrund muss die Sicherheit dasein.

Diese fehlt mir im Moment. Mein Arbeitsvertrag endet im Dezember und was kommt dann?. Klar kann man jetzt sagen bis Dezember ist es noch hin. Aber die Zeit der Bewerbung beginnt ja nicht erst dann, sondern jetzt.

Neue Bewerbungsfotos müssen her, das Zwischenzeugnis wird beantragt und dann heißt es stöbern in den Unmengen an Stellenangeboten. Die Hälfte sucht einen Techniker und keinen Büromenschen, die nächsten 25% passen dann räumlich oder von den geforderten Ausbilsungsniveau nicht usw. Am Ende bleiben ein zwei Stellenanzeigen auf die ich mich bewerben könnte. Dann beginnt das alte Spiel. Anschreiben formulieren, Unterlagen abschicken, hoffen auf Rückmeldung. Oft kommt gar keine. Manchmal nur die Absage und ich hoffe irgendwann dazwischen dann auch Einladungen mit einem positiven Ergebnis.

Da ich nun bald beginnen werde, werde ich wahrscheinlich nicht zum 1.1.2016 sondern irgendwann im Laufe des Jahres eine Stelle finden. Aber wo wird diese sein. Muss ich umziehen. Würde ich machen. Aber all dies nicht zu wissen macht mich unruhig. Meine Gedanken drehen sich nur um die Zukunft. Was wird wo sein.

Mit einher geht dann auch immer, was will ich eigentlich machen. Was wird mich fordern, aber nicht überfordern. All dies beschäftigt mich immer wieder im Hintergrund des Alltags und nimmt mir dadurch die Sicherheit.
Also wird das Jahr 2015 ein Jahr der Veränderung auf die ich mir durchaus freue, die mich aber auch verunsichern.

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3 Gedanken zu “[Schreibzeit] Ungewissheit

  1. was eigenes 11. Januar 2015 / 12:20

    Lieben DANK, dass Du bei #Schreibzeit mitgemacht hast.
    Ich drücke Dir von Herzen alle Daumen, dass Du im Laufe dieses Jahres einen Job
    findest, damit es für Dich nahtlos weitergeht. Und ganz besonders wünsche ich Dir,
    dass Du einen Job findest, der Dir Spass macht und Dich ausfüllt.
    Alles Gute für 2015!
    Liebe Grüße, Bine

    Gefällt 1 Person

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